Unsere Behandlungsschwerpunkte

In unserer Klinik werden Patienten mit Erkrankungen aus dem gesamten Gebiet der Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten einschließlich der Lebererkrankungen, Infektionskrankheiten, Diabetes mellitus und Schilddrüsenerkrankungen behandelt. Eine besondere Fachexpertise, die bundesweite Beachtung bei Medizinern und Patienten findet, liegt bei folgenden Erkrankungen vor:

Die Diagnostik und Therapie von Patienten mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa ist einer unserer klinisch-wissenschaftlichen Schwerpunkte.
Es bestehen besondere Kenntnisse und Erfahrungen auch bei schweren therapeutischen Fällen. Die Anwendung modernster biologischer Therapiekonzepte (TNF-alpha-Antikörper, α4β7 Integrin-Hemmer) kommen in unserer Klinik bedarfsgerecht und studienorientiert zum Einsatz. Für die interventionelle endoskopische Behandlung von Stenosen oder Strikturen am Verdauungstrakt sind wir in unserem Zentrum für Endoskopie optimal ausgestattet. Herr Oberarzt Dr. Gregor Pelster besitzt eine KV-Ermächtigung zur Behandlung von Patienten mit schwerer CED auf Überweisung vom niedergelassenen Facharzt.

Wir freuen uns besonders, dass die Essener Selbsthilfegruppe der Deutschen Crohn-Colitis-Vereinigung e.V. (DCCV e.V.) unsere Klinik als Basis für ihre monatliche Zusammenkunft und Fortbildung ausgewählt hat. Sie trifft sich jeweils am ersten Dienstag des Monats um 19.00 Uhr im Benediktsaal im Gebäude der Schatzkammer der Abtei Essen-Werden (gegenüber des St. Josef Krankenhauses); Kontakt: mccu-werden@t-online.de.

Die Klinik für Gastroenterologie und Stoffwechselerkrankungen am St. Josef Krankenhaus Essen-Werden ist Mitglied des zertifizierten Westdeutschen Magen- und Darmzentrums (WMDZ). Unter der Leitung von Herrn Priv.-Doz. Dr. med. Christoph Jochum behandeln wir stationär und tagesklinisch Patienten mit Tumorerkrankungen des gesamten Verdauungstraktes einschließlich der Leber. Die Therapie wird interdisziplinär in der Tumorkonferenz nach bestmöglichem Wissen als individuelle Empfehlung fixiert und ausführlich dem Patienten erläutert. Neben den klassischen chemotherapeutischen Strategien bieten wir auch neue studienkontrollierte multimodale Therapiekonzepte im interdisziplinären Verbund des WMDZ mit dem Universitätsklinikum Essen an, u.a. mit der Klinik für Strahlentherapie (Direktor: Prof. Dr. Stuschke) und dem Westdeutschen Tumorzentrum (Direktor: Prof. Dr. Schuler).

Mit unserem interdisziplinären „Bauchzentrum Essen“ gehen die beteiligten Kliniken über die derzeit in der Landesregierung diskutierten Ziele der Etablierung von patientenorientierten „Darmzentren“ bereits seit Jahren voraus. Die Viszeralmedizin ist die Bündelung der medizinischen Kompetenz aus einer Hand.

Die Behandlung der akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis), der chronischen Pankreatitis, der Autoimmun-Pankreatitis und des Pankreaskarzinoms sind klinisch-wissenschaftliche Schwerpunkte unserer Klinik (Arbeitskreis der Pankreatektomierten e.V. (AdP). Die besondere Kompetenz der Klinik wird durch die überregionale Zuweisung von Patienten mit Pankreaserkrankungen unterstrichen. Für die interventionelle endoskopische Behandlung von Veränderungen am Gangsystem des Pankreas bzw. der Gallenwege wird in unserem Zentrum für Endoskopie entsprechendes medizinisches Gerät vorgehalten.

Funktionelle Verdauungsstörungen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Hinter den betroffenen Patienten liegt häufig ein langer diagnostischer und therapeutischer Leidensweg. Die differenzierte, individuelle diagnostische Analyse und ein abgestuftes Therapiekonzept stehen für uns im Vordergrund. Patienten z.B. mit funktioneller Dyspepsie bzw. Reizdarmsyndrom können wir so optimiert behandeln.