Unsere Zentrale Notaufnahme steht rund um die Uhr für die Versorgung von Notfallpatienten zur Verfügung.

Bitte beachten Sie zu Ihrem Schutz, in welchen Fällen Sie umgehend den Rettungsdienst unter 112 rufen sollten.

In der Zentralen Notaufnahme stellen wir die Versorgung akut und lebensbedrohlich erkrankter sowie verletzter Patienten sicher. Zur Sicherheit aller Notfallpatienten müssen wir in der Zentralen Notaufnahme einen reibungslosen Ablauf gewährleisten. Bitte beachten Sie deshalb auch, bei welchen Symptomen Ihnen der ärztliche Bereitschaftsdienst hilft. 

Ein Notfall? Was tun?

Ein Fall für den Rettungsdienst!
Rufen Sie umgehend die 112 bei: 

• Bewusstlosigkeit oder erheblicher Bewusstseinstrübung
• Verdacht auf Schlaganfall (plötzliche, stärkste Kopfschmerzen,  Sprachstörungen, teilweise oder halbseitige Lähmung, Empfindungsstörungen, Gehschwierigkeiten, Sehstörungen, stärkster Schwindel)
• schwerer Atemnot
• starken Brustschmerzen oder Herzbeschwerden
• starken, nicht stillbare Blutungen
• Unfällen mit Verdacht auf starke Verletzungen
• Vergiftungen
• starken Verbrennungen
• Ertrinkungsunfällen
• Stromunfällen
• Suizidversuchen  aller Art
• akuten und anhaltenden  Krampfanfällen
• plötzlicher Geburt oder Komplikationen in der Schwangerschaft
• akuten  und anhaltenden stärksten Schmerzzuständen

Ein Fall für den ärztlichen Bereitschaftsdienst!
Wählen Sie außerhalb der hausärztlichen Praxis-Sprechzeiten die 116117. 

Handelt es sich um eine Erkrankung, mit der Sie normalerweise einen niedergelassenen Arzt in der Praxis aufsuchen würden, aber die Behandlung aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Tag warten kann, ist der kassenärztliche Bereitschaftsdienst rund um die Uhr zuständig. 

Beispiele für Erkrankungen, die vom ärztlichen Bereitschaftsdienst versorgt werden können:

• Erkältung mit Fieber, auch höher als 39 °C 

• anhaltender Brechdurchfall bei mangelnder Flüssigkeitsaufnahme

• starke Hals- oder Ohrenschmerzen

• akute Harnwegsinfekte 

• kleinere Schnittverletzungen, bei denen ein Pflaster nicht mehr reicht 

• akute Rückenschmerzen

• akute Bauchschmerzen

Die Kinder-Notfallpraxis erreichen Sie unter der Rufnummer 0201 2799096.

Unsere Notaufnahme, die sich im Erdgeschoss des St. Josef Krankenhaus Werden befindet, erreichen Sie über den Haupteingang. Folgen Sie der Beschilderung Haupteingang/ Notaufnahme. Das Personal am Empfang wird Ihnen weiterhelfen. Tagsüber können Sie außerdem den Nebeneingang direkt am Klinikparkplatz nutzen. Bitte beachten Sie: Die Liegendanfahrt wird ausschließlich vom Rettungsdienst angefahren.

Unserer Zentrale Notaufnahme ist erste Anlaufstelle in akuten Fällen. Viele Patienten kommen mit dem Notarzt in unsere Klinik - in dringenden Notfällen und bei schweren Unfällen sollten auch Sie unbedingt den Rettungsdienst rufen.

Den reibungslosen Ablauf der Versorgung von akut, zum Teil auch lebensbedrohlich Erkrankten möchten und müssen wir sicherstellen. Zur Sicherheit dieser Patienten beachten Sie bitte, dass ein Krankheitsfall außerhalb der Sprechzeiten von Haus- und Fachärzten ist nicht immer ein Fall für die Notaufnahme ist. Außerhalb der regulären Praxiszeiten steht Ihnen für Erkrankungen, mit denen Sie zu Ihrem Haus- oder Facharzt gehen würden, der kassenärztliche Bereitschaftsdienst rund um die Uhr unter der bundesweiten Telefonnummer 116 117 (ohne Vorwahl) zur Verfügung.

Eine Anmeldung ist in der Zentralen Notaufnahme nicht erforderlich.

 Bitte bringen Sie – sofern es Ihr Gesundheitszustand zulässt – folgende Unterlagen mit:

  • Krankenversicherungskarte
  • Eine aktuelle Medikamentenliste (oder Medikamentenschachteln)
  • Eventuell vorhandene Vorbefunde, Arztbriefe, Entlassungsbriefe, Röntgenaufnahmen
  • Name und Anschrift Ihres Hausarztes
  • Telefonnummern der nächsten Angehörigen

Während der regulären Bürozeiten erreichen Sie die Zentrale Notaufnahme unter folgender Rufnummer:

Zentrale Notaufnahme 

Telefon 0201 8408-1344
Telefax 0201 8408-1862

 

 

 

In der Zentralen Notaufnahme versorgen wir alle Patientinnen und Patienten ohne Anmeldung. Die Behandlung richtet sich anders als in regulären Sprechstunden nicht nach Ihrem Eintreffen in der Notaufnahme - schwer Erkrankte werden selbstverständlich vorrangig behandelt. Die Festlegung der Dringlichkeit erfolgt durch die pflegerische Ersteinschätzung nach internationalen Richtlinien (Manchester-Triage-System). Bei dieser ersten Untersuchung im sogenannten Triageraum geht es darum abzuschätzen, wie dringend ein Patient der ärztlichen Hilfe bedarf. Ihre erste medizinische Kontaktperson in der Notaufnahme ist daher die entsprechend geschulte Schwester bzw. der Pfleger. Basierend auf der Erstbefragung und -untersuchung legt der diensthabende Arzt die Behandlungsreihenfolge fest. Die schnelle und sichere Festlegung der Behandlungspriorität ist eine Grundvoraussetzung, um bei einem hohen Patientenaufkommen eine dringlich notwendige medizinische Behandlung sofort einleiten zu können.

Bitte haben Sie daher Verständnis, dass wir Wartezeiten selten genau abzuschätzen können. Natürlich möchten wir jeden Notfallpatienten so schnell wie möglich versorgen. Verzögerungen können jedoch jederzeit durch erneut eintreffende Notfälle entstehen.

Direkt in der Zentralen Notaufnahme werden die Erstdiagnostik und Erstbehandlung bei Notfallpatienten gegebenenfalls mit Labor- und Ultraschalluntersuchungen durchgeführt. In unmittelbarer Nähe zu unserer Zentralen Notaufnahme befindet sich das Zentrum für Klinische Radiologie mit der Röntgenabteilung, der Computertomografie (CT) und Magnetresonanztomografie (MRT), sodass im Bedarfsfall eine sofortige weitere Diagnostik erfolgen kann. Die Akutversorgung schwer- und schwerstkranker Patientinnen und Patienten erfolgt im speziell ausgestatteten interdisziplinären Schockraum. Die Behandlungsteams setzen sich hier aus den jeweils erforderlichen Fachrichtungen zusammen. Grundsätzlich werden im Schockraum die Patienten apparativ überwacht, gegebenenfalls beatmet, die Vitalfunktionen aufrechterhalten und der Kreislauf mit Infusionen und Transfusionen stabilisiert. Zudem können hier lebensrettende Soforteingriffe durchgeführt werden. Nach der Erstversorgung werden schwer- und schwerstkranker Patientinnen und Patienten in der Regel auf die Intensivstation verlegt oder im Operativen Zentrum versorgt.

Nach der Erstdiagnostik und Erstbehandlung in der Zentralen Notaufnahme besprechen die Ärzte vor Ort mit Ihnen den weiteren Behandlungsplan. Gegebenenfalls ist eine sofortige stationäre Behandlung im Krankenhaus, eine planmäßige stationäre Behandlung zu einem späteren Zeitpunkt oder eine ambulante Weiterbehandlung erforderlich. Im Falle einer ambulanten Behandlung bei Ihrem Hausarzt oder Facharzt erhalten Sie einen Kurzarztbrief von uns.

Schwer und lebensbedrohlich Erkrankte werden in der Regel nach der Erstversorgung im Schockraum auf die Intensivstation oder in den Operationssaal verlegt.

Angehörige haben aus Sicherheitsgründen nur in Ausnahmefällen Zugang zu den Räumen der Zentralen Notaufnahme. Bitte nutzen Sie während der Wartezeit den Wartebereich, das Klinikfoyer oder die Cafeteria, die täglich ab 8.00 Uhr geöffnet ist. Auch die Klinikkapelle ist nur wenige Meter von der Notaufnahme entfernt und 24 Stunden geöffnet.