Zentrale Notaufnahme (ZNA) am St. Josef Krankenhaus Werden

Wir sind rund um die Uhr für Sie im Einsatz – unsere Zentrale Notaufnahme ist für akut erkrankte und verletzte Patienten die erste Anlaufstelle. Notfallpatienten werden von einem interdisziplinären Arzt- und Pflegeteam untersucht und behandelt.

So erreichen Sie uns!

0201 8408-1111
Zentrale Notaufnahme:
In der Zentralen Notaufnahme sind wir bei akuten Erkrankungen täglich rund um die Uhr für Sie da.

112
Rettungsdienst:
In Notfällen und bei schweren Unfällen alarmieren Sie bitte den Rettungsdienst.

116117
Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst:
Handelt es sich um eine Erkrankung, mit der Sie normalerweise einen niedergelassenen Arzt in der Praxis aufsuchen würden, aber die Behandlung aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Tag warten kann, ist der kassenärztliche Bereitschaftsdienst rund um die Uhr zuständig. Bitte beachten Sie: In der Zentralen Notaufnahme stellen wir die Versorgung für akut und lebensbedrohlich Erkrankte sicher. Die Kinder-Notfallpraxis erreichen Sie unter der Rufnummer 0201 2799096.

Unsere Notaufnahme, die sich im Erdgeschoss der Klinik befindet, erreichen Sie über den Haupteingang. Folgen Sie der Beschilderung Haupteingang/ Notaufnahme. Das Personal am Empfang wird Ihnen weiterhelfen. Tagsüber können Sie außerdem den Nebeneingang direkt am Klinikparkplatz nutzen. Bitte beachten Sie: Die Liegendanfahrt wird ausschließlich vom Rettungsdienst angefahren.

Unserer Zentrale Notaufnahme ist erste Anlaufstelle in akuten Fällen. Viele Patienten kommen mit dem Notarzt in unsere Klinik - in dringenden Notfällen und bei schweren Unfällen sollten auch Sie unbedingt den Rettungsdienst rufen.

Den reibungslosen Ablauf der Versorgung von akut, zum Teil auch lebensbedrohlich Erkrankten möchten und müssen wir sicherstellen. Zur Sicherheit dieser Patienten beachten Sie bitte, dass ein Krankheitsfall außerhalb der Sprechzeiten von Haus- und Fachärzten ist nicht immer ein Fall für die Notaufnahme ist. Außerhalb der regulären Praxiszeiten steht Ihnen für Erkrankungen, mit denen Sie zu Ihrem Haus- oder Facharzt gehen würden, der kassenärztliche Bereitschaftsdienst rund um die Uhr unter der bundesweiten Telefonnummer 116 117 (ohne Vorwahl) zur Verfügung.

Falls es der Gesundheitszustand zulässt, bringen Sie bitte folgende Dokumente zur Anmeldung mit: 

  • Krankenversicherungskarte
  • Eine aktuelle Medikamentenliste (oder Medikamentenschachteln)
  • Eventuell vorhandene Vorbefunde, Arztbriefe, Entlassungsbriefe, Röntgenaufnahmen
  • Name und Anschrift Ihres Hausarztes
  • Telefonnummern der nächsten Angehörigen

In der Zentralen Notaufnahme versorgen wir alle Patientinnen und Patienten ohne Anmeldung. Die Behandlung richtet sich anders als in regulären Sprechstunden nicht nach Ihrem Eintreffen in der Notaufnahme - schwer Erkrankte werden selbstverständlich vorrangig behandelt. Die Festlegung der Dringlichkeit erfolgt durch die pflegerische Ersteinschätzung nach internationalen Richtlinien (Manchester-Triage-System). Bei dieser ersten Untersuchung im sogenannten Triageraum geht es darum abzuschätzen, wie dringend ein Patient der ärztlichen Hilfe bedarf. Ihre erste medizinische Kontaktperson in der Notaufnahme ist daher die entsprechend geschulte Schwester bzw. der Pfleger. Basierend auf der Erstbefragung und -untersuchung legt der diensthabende Arzt die Behandlungsreihenfolge fest. Die schnelle und sichere Festlegung der Behandlungspriorität ist eine Grundvoraussetzung, um bei einem hohen Patientenaufkommen eine dringlich notwendige medizinische Behandlung sofort einleiten zu können.

Bitte haben Sie daher Verständnis, dass wir Wartezeiten selten genau abzuschätzen können. Natürlich möchten wir jeden Notfallpatienten so schnell wie möglich versorgen. Verzögerungen können jedoch jederzeit durch erneut eintreffende Notfälle entstehen.

Direkt in der Zentralen Notaufnahme werden die Erstdiagnostik und Erstbehandlung bei Notfallpatienten gegebenenfalls mit Labor- und Ultraschalluntersuchungen durchgeführt. In unmittelbarer Nähe zu unserer Zentralen Notaufnahme befindet sich das Zentrum für Klinische Radiologie mit der Röntgenabteilung, der Computertomografie (CT) und Magnetresonanztomografie (MRT), sodass im Bedarfsfall eine sofortige weitere Diagnostik erfolgen kann. Die Akutversorgung schwer- und schwerstkranker Patientinnen und Patienten erfolgt im speziell ausgestatteten interdisziplinären Schockraum. Die Behandlungsteams setzen sich hier aus den jeweils erforderlichen Fachrichtungen zusammen. Grundsätzlich werden im Schockraum die Patienten apparativ überwacht, gegebenenfalls beatmet, die Vitalfunktionen aufrechterhalten und der Kreislauf mit Infusionen und Transfusionen stabilisiert. Zudem können hier lebensrettende Soforteingriffe durchgeführt werden. Nach der Erstversorgung werden schwer- und schwerstkranker Patientinnen und Patienten in der Regel auf die Intensivstation verlegt oder im Operativen Zentrum versorgt.

Nach der Erstdiagnostik und Erstbehandlung in der Zentralen Notaufnahme besprechen die Ärzte vor Ort mit Ihnen den weiteren Behandlungsplan. Gegebenenfalls ist eine sofortige stationäre Behandlung im Krankenhaus, eine planmäßige stationäre Behandlung zu einem späteren Zeitpunkt oder eine ambulante Weiterbehandlung erforderlich. Im Falle einer ambulanten Behandlung bei Ihrem Hausarzt oder Facharzt erhalten Sie einen Kurzarztbrief von uns.

Schwer und lebensbedrohlich Erkrankte werden in der Regel nach der Erstversorgung im Schockraum auf die Intensivstation oder in den Operationssaal verlegt.

Angehörige haben aus Sicherheitsgründen nur in Ausnahmefällen Zugang zu den Räumen der Zentralen Notaufnahme. Bitte nutzen Sie während der Wartezeit den Wartebereich, das Klinikfoyer oder die Cafeteria, die täglich ab 8.00 Uhr geöffnet ist. Auch die Klinikkapelle ist nur wenige Meter von der Notaufnahme entfernt und 24 Stunden geöffnet.